Gefahrstoffe in Bestandsgebäuden früh erkennen.
Asbest, KMF und alte Holzschutzmittel sind oft nicht sichtbar. Diese Seite erklärt die wichtigsten Risiken und wann eine fachliche Prüfung sinnvoll ist.
Die häufigsten Risiken bei Sanierungen.
Viele Gefahrstoffe werden erst beim Umbau freigelegt. Ein klarer Blick auf Material, Baujahr und Nutzung schützt Gesundheit, Zeitplan und Budget.

Asbest
Kann in Platten, Klebern, Spachtelmassen, Bodenbelägen, Putzen und technischen Bauteilen vorkommen. Kritisch wird es, wenn Fasern freigesetzt werden.

Künstliche Mineralfasern
KMF aus älteren Dämmstoffen können bei Rückbau und Sanierung Schutzmaßnahmen erfordern. Entscheidend sind Materialalter und Exposition.

Weitere Schadstoffe
Holzschutzmittel, PAK, belastete Kleber oder Beschichtungen sollten vor Eingriffen fachlich bewertet werden.
Warum Aufklärung vor dem Rückbau so wichtig ist.
Das Informationsvideo behandelt den Umgang mit Asbestfasern und weiteren Gefahrstoffen. Es ergänzt die Objektprüfung, ersetzt aber keine fachliche Einschätzung vor Ort.
Wann Sie vor dem Umbau prüfen lassen sollten.
Eine frühe Einschätzung ist besonders wichtig, wenn Materialien geöffnet, geschliffen, gebohrt, gefräst oder entfernt werden sollen.
Typische Warnsignale
Unbekannte Bodenaufbauten, alte Kleber, Faserzement, Dämmstoffe, Brandschutzplatten, technische Schächte, Nachtspeicherumfeld oder stark modernisierte Altbauten.
Sinnvoller nächster Schritt
Objekt und geplante Arbeiten beschreiben, Fotos oder Unterlagen sammeln und vor Eingriffen eine fachliche Einschätzung einholen.